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Sozialminister Dr. Andreas Philippi besucht Familienzentrum in Bad Sachsa

Veröffentlicht:
22. Januar 2026

Sozialminister Dr. Andreas Philippi hat kürzlich das AWO-Familienzentrum in Bad Sachsa besucht, um sich vor Ort über die vielfältigen Angebote zu informieren. Eingeladen zu diesem Termin hatte das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe e.V.).

Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten, begleitet von Kerstin Koch (Leitung des Familienzentrums) und Claudia Krause (Koordinatorin), erhielt der Minister einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Zentrums. Mit jährlich rund 2.000 bis 3.000 Kontakten und einer fast 20-jährigen Geschichte ist das Familienzentrum zu einem zentralen Ort der Begegnung für die Menschen in der Region geworden, wie auch Mario Herz, Leiter des AWO-Jugendverbunds Südharz, berichtete.

John Baldenweck, Koordinator des Familienzentrums im Nachbarort Walkenried, stellte das mobile Angebot seines Zentrums vor. Damit können Menschen auch in kleineren Ortschaften des ländlichen Raums erreicht werden. Er betonte die Bedeutung dieser aufsuchenden Arbeit, um Familien niedrigschwellig zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen.

Enge Einbindung und Vernetzung als Erfolgsfaktor

Auch Daniel Quade, Bürgermeister von Bad Sachsa, würdigte die wichtige Arbeit des Familienzentrums und lobte das Engagement aller Beteiligten. Die Vertreter des Landkreises Göttingen, Conrad Finger und Georg Merse, hoben die Bedeutung der Familienzentren für die Region hervor und betonten deren enge Einbindung in die kommunalen Strukturen und die Präventionskette – eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Familienzentrumsarbeit.

Seit 2021 fördert die AURIDIS Stiftung die Initiative zum Auf- und Ausbau von Familienzentren in Niedersachsen beim nifbe e. V..  Zusätzlich fungiert das nifbe seit vergangenem Jahr zudem als Landeskoordinierungsstelle für Familienzentrumsarbeit. Marcus Luttmer, Geschäftsführer und Sandra Köper-Jocksch, Projektleitung der Initiative beim nifbe, dankten dem Minister für die Unterstützung der Landeskoordinierungsstelle durch das Sozialministerium.

Ein zentrales Thema des Austauschs war die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in der Arbeit von Familienzentren. Hierbei wurde unter anderem der Qualitätsrahmen vorgestellt, den das nifbe gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG & AFS) erarbeitet hat. Diese Handreichung dient als Orientierung für die Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen (Zum Qualitätsrahmen).

Enormes Potenzial der Familienzentren für Prävention

Darüber hinaus wurde deutlich, welches Potenzial Familienzentren für die Präventionsarbeit – insbesondere in den Bereichen Gesundheits- und Armutsprävention – sowie für die Bekämpfung von Einsamkeit haben. Sie bieten wohnortnahe Unterstützung und erreichen mit ihrer offenen, wertschätzenden Haltung und einem niedrigschwelligen Zugang auch Familien, die in anderen Kontexten schwer erreichbar sind.

Familienzentren wurden zudem als Orte gelebter Demokratie und Teilhabe herausgehoben. Sie schaffen Räume, in denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen, sich beteiligen und gemeinsam Verantwortung übernehmen – ein wichtiger Beitrag für eine offene und demokratische Gesellschaft.

Alle Beteiligten waren sich einig: Familienzentren sind eine Antwort auf viele gesellschaftliche Herausforderungen und Fragen. Sie sollen auch künftig eine zentrale Rolle in den kommunalen Netzwerken spielen und weiterhin unterstützt und gefördert werden.

Niedersächsisches Institut
für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V.
Jahnstraße 79
49080 Osnabrück
Tel: 0541 - 58 054 57 - 0
E-Mail: info@nifbe.de
"Im Mittelpunkt der Arbeit des nifbe steht das Kind in seinem sozialen Kontext und mit seinem Anspruch auf bestmögliche Förderung und Begleitung von Anfang an."
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