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Leopoldina fordert Schutz und Empowerment von Kindern bei digitalen Medien

Veröffentlicht:
13. August 2025

In einem Diskussionspapier fordert die Leopoldina ein Verbot der Social-Media-Nutzung für Kinder unter 13 Jahren und ein Smartphoneverbot in KiTas und Schulen bis zur Klasse 10. Auch wenn es keine eindeutigen Forschungsergebnisse (aber doch Hinweise) zu psychischen Folgen des Nutzens digitaler Medien gebe, müsse hier das Vorsorgeprinzip greifen, denn „gegenwärtig erleben wir eine globale Krise der psychischen Gesundheit“. Gleichzeitig sollte laut Leopoldina in KiTas und Schulen aber auch ein digitaler Bildungskanon verankert und fächerübergreifend unterrichtet werden, der auf zentrale Aspekte des digitalen Lebens vorbereitet.

Zum Leiprinzip der Empfehlungen führt das Leopoldina-Diskussionspapier aus: Kinder und Jugendliche sollten einerseits vor den Gefahren sozialer Medien geschützt werden; da ihnen gemäß Artikel 17 der Konvention über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention, KRK) andererseits aber auch digitale Teilhabe zu ermöglichen ist und die Nutzung sozialer Medien auch positive Effekte haben kann, sollten sie auch zu einem souveränen, reflektierten und kompetenten Umgang mit ihnen befähigt werden. Nicht zuletzt empfehlen wir zudem zeitnahe Forschung, die den Zusammenhang von sozialen Medien und psychischer Gesundheit – sowohl korrelativ als auch kausal – verlässlich aufklärt und konkrete Interventionen zum Risikoschutz wie zur Kompetenzvermittlung kontinuierlich evaluiert und diese gegebenenfalls anpasst.

Zum Download des Diskussionspapiers

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für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V.
Jahnstraße 79
49080 Osnabrück
Tel: 0541 - 58 054 57 - 0
E-Mail: info@nifbe.de
"Im Mittelpunkt der Arbeit des nifbe steht das Kind in seinem sozialen Kontext und mit seinem Anspruch auf bestmögliche Förderung und Begleitung von Anfang an."
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