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In der Diskussion: Das neue KiTaG

Veröffentlicht:
5. Januar 2021

Seit Mitte November 2020 liegt der Entwurf eines neu formulierten Gesetzes zur Neugestaltung des niedersächsischen Rechts der Tageseinrichtungen für Kinder und der Kindertagespflege vor und diverse Verbände – von den KiTa-Trägern über Gewerkschaften bis zur Wissenschaft und Lehre – waren bis Ende Dezember dazu aufgerufen Stellungnahmen dazu abzugeben.

Auf breiter Front stößt das neue KiTaG dabei auf zum Teil sehr scharfe Kritik und viele Akteure äußern sich sehr enttäuscht, da hier keine der dringend notwendigen Qualitätsverbesserungen für den KiTa-Bereich zu verzeichnen sei. Damit werde weder dem generellen Bedeutungszuwachs der KiTa als Bildungs- und Sozialisationsinstanz und ihrer höchst dynamischen Entwicklung in den letzten Jahren noch den deutlich erhöhten konkreten Alltags-Anforderungen an Leitung und Fachkräfte Rechnung getragen.

Im Zentrum der Kritik stehen folgende Punkte:

  • Weitgehende Ersetzung des Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsauftrags der KiTa durch einen (gemäß SGB VIII) Förderauftrag
  • Keine Festschreibung der dritten Kraft in Kindergartengruppen
  • Keine Verbesserung der Verfügungszeiten
  • Keine verbindliche Regelung der Fachberatung
  • Keine Umsetzung der Inklusion / Kein Rechtsanspruch auf einen integrativen Kindergartenplatz

Auch auf Bitte verschiedener Träger, Verbände und Initiativen möchten wir auf dem nifbe-Portal eine Plattform für Stellungnahmen, Offene Briefe und die Diskussion rund um das neue KiTaG bieten. Diskutieren können Sie hier in unserem Forum.


Unsere aktuelle Berichterstattung zum Thema:


Die Entwurfsfassungen finden Sie hier:

2. Entwurfsfassung (vom Landeskabinett verabschiedet und kommentiert)

1. Entwurfsfassung (aus dem Kultusministerium)

Synopse zum bisherigen KiTaG

Sie können das NKiTag auch in unserem Forum diskutieren


Stellungnahmen und Offene Briefe zum neuen KiTaG-Entwurf



Gemeinsamer Appell zur Qualitätsverbesserung

Ein breites Bündnis aus KiTa-Trägern, Initiativen und der Gewerkschaft ver.di hat im Hinblick auf die Entwurfsfassung des neuen niedersächsischen KiTaG einen gemeinsamen Appell zur Qualitätsverbesserung  in KiTas verfasst. Sie eint die Kritik, „dass mit der vorliegenden Novellierung die Kindertagesstätten weder auf die künftigen Anforderungen vorbereitet, noch die dringend notwendigen qualitativen Verbesserungen vorgenommen werden.“


Stellungnahme des Deutschen KiTa-Verbandes


Stellungnahme des DGB


Stellungnahme des Jugendhilfeausschuss


Stellungnahme des Bündnis für Kinder und Familien in Niedersachsen e.V.


Stellungnahme des nifbe



Stellungnahme der Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen

Niedersachsen | Bremen e. V.


Stellungnahme der Niedersächsischen Arbeitsgemeinschaft
Stellungnahme des Ev.-luth. Kirchenkreis Celle – Fachbereich Kindertagesstätten


Stellungnahme des Landesstudiengangstag Pädagogik der Kindheit Niedersachsen

2. Stellungnahme des Landesstudiengangs Pädagogik der Kindheit in Niedesachsen zur überarbeiteten Fassung


Stellungnahme von Vertreter*innen Erziehungswissenschaftlicher Studiengänge in Niedersachsen zum Entwurf des Niedersächsischen Gesetzes über Kindertagesstätten und Kindertagespflege (NKiTaG)


Stellungnahme der Landeselternvertretung der niedersächsischen Kindertagesstätten


Stellungnahme von Mittendrin e.V. – Verein ür Inklusion (zur Landtagsdebatte am 16.03.2021)


Stellungnahme der Oldenburger Kita Fachkräfte Initiative


Stellungnahme des Ev.-luth. Kirchenkreis Celle – Fachbereich Kindertagesstätten


Offener Brief der Niedersächsischen Expertenrunde für Familienzentren



Das neue Kindertagesstätten-Gesetz – eine Diskriminierung von Kindern mit Behinderung im Land Niedersachsen. Ein offener Kommentar von Klaus Kokemoor und Michael Lichtblau


Niedersächsisches Institut
für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V.
Jahnstraße 79
49080 Osnabrück
Tel: 0541 - 58 054 57 - 0
E-Mail: info@nifbe.de
"Im Mittelpunkt der Arbeit des nifbe steht das Kind in seinem sozialen Kontext und mit seinem Anspruch auf bestmögliche Förderung und Begleitung von Anfang an."
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