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Für einen guten Bildungsstart: Empfehlungen für den Übergang von der KITA in die Grundschule

Veröffentlicht:
13. April 2026

Die Bildungsministerkonferenz (BMK) hat jetzt die „Gemeinsame Empfehlung zum Übergang vom Elementar- in den Primarbereich“ beschlossen. Damit findet ein gemeinsamer Arbeits- und Abstimmungsprozess mit der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) seinen erfolgreichen Abschluss.

Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz und bayerische Kultusministerin, Staatsministerin Anna Stolz, erklärt: „Ein gelingender Übergang von der Kindertagesbetreuung in die Grundschule ist ein entscheidender Schritt für den weiteren Bildungsweg unserer Kinder. Deshalb setzen wir hier bewusst auf eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten – von der Familie über die Kita bis zur Schule. Das Ziel ist klar: Wir wollen jedes Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten und Stärken in den Blick nehmen, gezielt fördern und ihm von Anfang an faire und gute Bildungschancen eröffnen. Denn starke Startbedingungen sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Bildungsbiografie.“

Die Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz und hessische Sozialministerin, Staatsministerin Heike Hofmann, ergänzt: „Der Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiografie wird schon im Kita- und Elementarbereich gelegt. Hier gilt wie in allen Lebensbereichen, dass Sprache ein zentrales Gelingens-Element ist. Wer mit Defiziten in die Schulzeit startet, ist oft schon erheblich im Nachteil. Deshalb setzen wir als Jugend-, Familien und Bildungsministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren auf den frühen und entwicklungsgerechten Erwerb sowohl sprachlicher als auch mathematischer, sozialer wie emotionaler Kompetenzen als solide Basis – eine Basis, die von der Familie und den Bildungsinstitutionen gemeinsam gelegt wird. Wir wollen erreichen, dass Kinder entlang ihrer Bedarfe und Kompetenzen gefördert werden und ihnen so den Weg zu gleichberechtigter Teilhabe, Chancen- und Bildungsgerechtigkeit ebnen.“

Die Empfehlungen beschreiben Grundsätze und Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Übergang und stellen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder in den Mittelpunkt. Sie betonen die Bedeutung früh erworbener sprachlicher, mathematischer sowie sozialer und emotionaler Kompetenzen und unterstreichen die gemeinsame Verantwortung von Eltern, pädagogischen Fachkräften und Lehrkräften.

Erarbeitet wurden die Empfehlungen von einer länderübergreifenden Arbeitsgruppe, die erstmals im April 2021 zusammentrat und ihre Arbeit im Mai 2025 abschloss. Die JFMK hatte den Empfehlungen bereits am 3. März 2026 zugestimmt.

Mit dem Beschluss der Bildungsministerkonferenz treten die Empfehlungen in Kraft und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Zusammenarbeit der Länder sowie für den Austausch mit dem Bund.

Zum Download

Quelle: Presseinfo KMK

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"Im Mittelpunkt der Arbeit des nifbe steht das Kind in seinem sozialen Kontext und mit seinem Anspruch auf bestmögliche Förderung und Begleitung von Anfang an."
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