Eingewöhnungen auszusetzen ist keine Option – auch nicht in Krisenzeiten. Warum, das erläutern uns Petra Evanschitzky und David Scheidt. David, Leiter der Kita Löwenzahn in Mandelbachtal, hat dazu mit seinen Kolleginnen gesprochen. Sie sammelten intensive Erfahrungen mit dem Ansatz des Münchener Eingewöhnungsmodells, das Petra Evanschitzky und Sylvia Zöller 2021 durch eine systemische Fundierung auf neue Füße stellten.
Das Telefon klingelt bei Familie M.: »Hallo, hier ist die Kita Jotwede. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Mann morgen nicht mit Remi zur Eingewöhnung kommen kann. Wir haben Personalengpässe, und morgen ist auch Ihre Bezugserzieherin krankheitsbedingt nicht da. Wir setzen ein paar Tage aus. Ich melde mich morgen noch mal bei Ihnen. Danke, dass Sie das verstehen!«
Kommt Ihnen das bekannt vor? Personalengpässe, und der Eingewöhnungsplan ist dahin. Kann, darf und muss das sein? In der aktuellen Sorge-Krise in unserer Gesellschaft ist dies kein seltenes Telefonat. Der Start in die Kita gerät ins Wanken – ein erheblicher Stress für Fachkräfte wie für Familien. Aber hat nicht jede Familie ein Recht auf einen guten Start ihrer Reise ins Neuland der Kita – und das ab dem Tag, an dem der Vertrag zwischen Familie und Kita besteht?‘ Diese Frage entspringt einer einfachen ethischen Überlegung: Die Familie und das Kind haben nur »dieses eine Leben« und erleben im Hier und Jetzt diese eine Eingewöhnung mit uns als Kita. Dieses Leben lässt sich nur schlecht verschieben, wiederholen oder aussetzen, und tatsächlich beinhaltet der Vertrag, den wir mit der Familie als Kita eingehen ein Versprechen: Wir als Team gestalten die Kita als vertrauensvollen Ort für euer Kind. Wir haben seine Würde und seine Rechte im Fokus. Wir gehen verlässlich mit euch als Familie einen gemeinsamen Weg. Wir wissen um euren Vertrauens-vorschuss uns gegenüber. Wir lösen unser Versprechen ein, ob mit oder ohne Krise. Wir schaffen das, als Team, mit euch.
Die Eroberung des Neulands beginnt mit diesem Versprechen. Zugleich lässt sich die Belastung der Teams schlecht ignorieren. Beides muss im Blick behalten werden. Mit dem Münchener Modell können wir dieses Versprechen auch in Krisenzeiten einlösen, denn: »Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.
Das von Petra Evanschitzky und Sylvia Zöller überarbeitete Münchener Modell wird in der Kita Löwenzahn seit März 2024 implementiert. Das Modell geht vom kompetenten Familiensystem mit seiner spezifischen Familienkultur aus. Wichtig für einen guten Eingewöhnungsverlauf im Münchener Modell ist eine ausgiebige Vorbereitung im Vorfeld der Aufnahme. In der Gestaltung vor Ort machen sich die begleitende Fürsorgeperson und ihr Kind nach und nach vertraut mit allem, was Kita-Alltag ausmacht. Die Verabschiedung ist eine gemeinsame Entscheidung aller Beteiligten. Sie basiert auf gemeinsamer Beobachtung und Kommunikation. Mit zunehmender Sicherheit verlängern sich die Zeiten, in denen das Kind ohne seine Begleitperson(en) in der Kita verweilt. Ein Reflexionsgespräch rundet den Prozess ab.
»Du kannst dieses große Ganze und diese ganzen einzelnen Facetten der Familie viel besser in den Blick nehmen und individueller miteinander arbeiten. Du lernst auch die Interaktion zwischen Kind und Eltern besser kennen, woraus du ja ganz viel für deinen Alltag ableiten kannst.« (Stephanie Freidinger)
Was Stephanie beschreibt, basiert im Münchener Modell auf einem systemischen Denkrahmen. Wir wissen, dass die Systeme Familie und Kita während der Eingewöhnung vor großen Herausforderungen stehen – sie müssen sich aufeinander einlassen, damit die zukünftige Zusammenarbeit gelingt. Stephanies Kollegin lna betont, wie viel man voneinander »abgucken« könne. Ein zentraler Aspekt des Münchener Modells ist daher: Die Zeit der Veränderung wird gemeinsam erlebt – und sie ist ein Miteinander-Lernen.
Die Familie mit ihrer Kultur und die Kita mit ihrer Kultur bewegen sich in der Eingewöhnung aufeinander zu. Sie schaffen so zusammen einen transkulturellen Raum – einen Übergang zwischen den beiden Kulturen. Eine Zeit des Nicht-Mehr-und-noch-Nicht beginnt: Das Kind ist nicht mehr nur das Kind der Eltern, aber noch nicht Kita-Kind. Das Miteinander-und Voneinander-Lernen dient in diesem Raum als innere Leitplanke. Bereits vor dem ersten Kita-Tag werden hier Anknüpfungspunkte geschaffen, beide Seiten öffnen sich für das Kennenlernen. Für einen Austausch zwischen beiden Kulturen gibt es im Münchener Modell die vorbereitenden Methoden der »Landkarten der Erfahrungen« und Anregungen für Reiseführer oder Hausbesuche.
In der Übergangsgestaltung vor Ort arbeiten die Beteiligten in Phasen Schritt für Schritt an ihrem gemeinsamen Fundament einer tragfähigen Beziehung. Fürsorgeperson und Kind gestalten ihren Übergang aktiv. Die Familie erlebt den Kita-Alltag in Häppchen, um alle Abläufe, Räume, Personen und Rituale kennenzulernen, die für das Kind später wichtig sind – vom Frühdienst über die Freispielzeit, das Wickeln und Schlafen bis zum Nach-Hause-Gehen. Die Menschen in der Kita, die Pädagog:innen und weiteres Personal, beteiligen sich ebenso aktiv. Natürlich sind auch die Kinder der aufnehmenden Gruppe oder des Bereichs aktiv dabei – schließlich sind sie Expert:innen in Sachen Übergangsbewältigung. Die Moderation der Übergangsgestaltung übernimmt eine Person aus dem Team. Sie hat die Rolle der Ansprechperson für die Familie, aber Achtung: Sie ist nicht die alleinige Bezugsperson.
»Wenn ich krank bin, kann ich mich auskurieren, und das Kind kommt genauso gut bei meiner Arbeitskollegin an wie bei mir auch. Wir gewöhnen gemeinsam ein. Ja, wir ziehen zusammen an einem Strang.« (Marie Späth)
Marie unterstreicht hier: Eingewöhnung im Münchener Modell ist eine Teamaufgabe. Das bedeutet: Wir kümmern uns darum. Das Team ermöglicht den Übergang aus der Familien-kultur in die Einrichtungskultur für das Kind und seine Fürsorgepersonen.
Da die Kita-Welt komplex ist, reicht nur eine Bezugsfachkraft nicht aus. Es reicht auch nicht, den Erfolg einer Eingewöhnung daran zu messen, ob das Kind eine Beziehung zu einer Person eingegangen ist. In der Kita-Welt gibt es viele Menschen – große und kleine, Kinder, Pädagog:innen und weiteres Personal -, die ihren Alltag in verschiedenen Räumen und an unterschiedlichen Orten verbringen und Rituale des Miteinanders entwickeln. All das gilt es kennenzulernen. Das notwendige »Wir kümmern uns« basiert auf den verbindlichen Aufgaben im Kita-System: Der Träger stellt sicher, dass die Rahmenbedingungen für die Eingewöhnung pas-sen. Die Kita-Leitung sorgt dafür, dass die Abläufe und Verpflichtungen im Vertragsgespräch allen bekannt sind. Die Ansprechperson achtet darauf, dass die Familie im eigenen Tempo den Alltag kennenlernt. Die Teamkolleg:innen ermöglichen Interaktionen und Erfahrungsräume für das Kind und die Fürsorgepersonen.
Diese gemeinsam getragene Verantwortung macht die Kita stark und führt zum Erreichen des Ziels. So entsteht eine Immunkraft oder Resilienz von Systemen, also die Fähigkeit, bei Störungen und Krisen handlungsfähig zu bleiben.
Die resiliente Kita bewältigt Anpassungen an Krisen in der Eingewöhnung produktiv und trägt die Verantwortung dafür, dass diese eine Eingewöhnung gelingt. Dafür wird ein gemeinsamer Raum des gegenseitigen Vertrauens geschaffen, in dem sich Pädagog:innen und die Familie in ihrer Würde und ihren Eigenarten ernst genommen fühlen.
»Die Leute wissen jetzt einfach: Die Erzieher hier ticken so und so. Ich meine, die lernen uns ja mit all unseren Ecken, Macken, Rundungen kennen, mit allem, was man halt hat.« (Stephanie Freidinger)
Die Familie startet mit einem Vertrauensvorschuss. Sie ist bereit, ihr Kind von anderen betreuen zu lassen. Sie gibt Einblicke in ihr Familienleben. Das muss Würdigung erfahren. Fallen Kolleg:innen wegen Krankheit aus oder sind Stellen vorübergehend nicht besetzt/ übernehmen ihre Teamkolleg:innen. Das kostet Kraft und darf, soll und muss ebenso gelobt und gemeinsam gewürdigt werden.
Betrachten wir die Eingewöhnung systemisch, gibt es also Unterschiede in der Aufgabenverteilung und in dem, was Einzelne leisten. In puncto Verantwortung gilt jedoch für alle: Wir stehen dafür, dass das Kind mit seiner Familie gut bei uns ankommt. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Übergangsphase so gestaltet wird, dass das Kind gestärkt daraus hervorgeht, und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Kita als Ganzes am Vertrauensaufbau und an der Gestaltung tragfähiger Beziehungen teilhat.
»Die Eltern schließen uns so ins Herz, dass sie hier bei uns bleiben wollen. Manche wollen zur Erzieherin umschulen und lauter so Zeug [lacht freudig]. Also, ich finde das schon ein mega Kompliment an uns. Das ist ja wie eine warme Dusche. Also machen wir ja doch was richtig.« (Alex Buchheit)
Erleben wir Resonanz, erfahren wir, dass wir mit eigener Stimme sprechen und zugleich eine Antwort von der Welt erhalten, die uns berührt. Hartmut Rosa, der Erfinder der Resonanztheorie, beschreibt dieses Phänomen mit zwei Metaphern: Wenn man eine Stimmgabel anschlägt und sich eine zweite in der Nähe befindet, beginnt sie in ihrer Eigenfrequenz mitzuschwingen. Auch Metronome schwingen sich ein: Stellt man zwei nebeneinander, schlagen sie nach gewisser Zeit in einem gemeinsamen, neuen Takt. Resonanz kann dabei nicht künstlich hergestellt werden. Im Neuland der Kita ist die Familie anfangs in ihrem eigenen Takt unterwegs und erlebt den Takt der Kita. Fachkräfte können aber die Wahrscheinlichkeit für Resonanz erhöhen, wenn sie in der Kennenlernphase bereichernde Interaktionen zwischen dem Kind, den Fürsorgepersonen und Peers ermöglichen, in der Vertrauensphase einen ganzen gemeinsamen Kita-Tag als starkes Erlebnis begleiten und eine sensible Verabschiedung im Dialog gestalten. Das Münchener Modell bietet immer wieder Raum für das gemeinsame Eingrooven auf einen gemeinsamen Takt.
»Taktvolle Nähe bedeutet für mich: Augenhöhe mit den Eltern und dass man einen guten Austausch hat. Und gegen-seitiger Austausch ist eine gegenseitige Unterstützung.« (Marie Späth)
Taktvolle Nähe ist die Form der Beziehungsgestaltung, mit der wir Resonanzerfahrungen ermöglichen können. Marie erfasst sie als ein Verhältnis der Augenhöhe und setzt als Orientierung den gegenseitigen Austausch mit gegenseitiger Unterstützung gleich.
Für Jan Volmer ist die Voraussetzung für taktvolle Nähe die Anerkennung gegenseitiger Gleichwürdigkeit.“ Würde und Würdigung hängen dabei eng zusammen. Nun wird klar, warum dies die Immunkraft der Kita stärkt. Die Anerkennung dessen, was die Beteiligten im Miteinander leisten und der Respekt vor ihren jeweiligen Eigenarten bilden Möglichkeitsräume – in ihnen können Zuwendung und Freiraum, Nähe und Distanz miteinander ausgelotet werden und so Möglichkeiten für Resonanz entstehen. Spätestens jetzt sollte der Begriff Eingewöhnung passe sein: Denn niemand muss einseitig eingewöhnt werden oder sich gewöhnen.
Diese Möglichkeitsräume sind oft ganz klein und unscheinbar. Marie beschreibt das so:
»Schau, dein Kind weiß schon, wo sein Becher ist, wenn es Durst hat. Du musst dir keine Sorgen machen. Das Kind zeigt den Eltern: Ich kann meinen Becher holen, jederzeit. Solche Kleinigkeiten geben einem, glaube ich, einfach schon extrem viel Vertrauen und ein gutes Gefühl.« (Marie Späth)
Die Eltern können durch solche Erfahrungen der Kita vertrauen lernen, wenn sie sehen, dass ihr Kind sich bereits zurechtfindet und auf das Neue eingestimmt ist. Dieses neue Vertrauen der Eltern in ihr Kind und in die Kita zeigt sich im Loslassen und ist für Marie gleichzeitig ein Zeichen für die wachsende Nähe in der noch jungen Beziehung zwischen der Familie und der Kita.
»Der Austausch darüber, was das Kind jetzt schon alles bewältigt hat, wie es sich in die Gruppe eingelebt hat, wie es mit den Kindern interagiert, gibt schon viel Sicherheit, und die Eltern sagen: Jetzt sind wir so weit.« (lna Sommer)
Bei der Entscheidung, wann sich das Kind und seine Fürsorgepersonen zum ersten Mal voneinander verabschieden, spielen Resonanz und taktvolle Nähe eine zentrale Rolle. Die Verabschiedung ist an einen entscheidenden Gelingensfaktor geknüpft: Alle – das Kind, die Familie und die Fachkräfte – fühlen sich im Umgang miteinander kompetent, selbstbestimmt und sozial verbunden.“ Mit dem ersten Verabschieden deutet sich das Ende des Übergangsraums an.
Die gemeinsame Reflexion im Dialog über Fortschritte des Kindes ist die Grundlage für die Verabschiedung. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Interesse an seinen Lernerfolgen. Für diesen Dialog mit den Fürsorgepersonen nutzen wir die »lndikatorenliste für das erste Verabschieden« und von uns entwickelte Leitfragen. Diese orientieren sich an den Lerndispositionen von Margaret Carr und Wendy Lee. Erst wenn alle sich einig sind, kann eine Verabschiedung stattfinden.
In der gemeinsam verbrachten Zeit haben wir durch unsere taktvolle Nähe eine mitschwingende, resonante Vertrauensbasis miteinander erarbeitet, die uns mit dem Kind durch den Alltag trägt. Wir wissen, wen das Kind besonders mag, mit wem es gerne spielt und wo es sich am liebsten aufhält. Das Wir des Kita-Teams ist damit gestärkt für zukünftige schwierige Situationen. Die Familie, die in der Zeit des Übergangsraums viel vom Neuland der Kita aktiv erlebt, hat Ideen für Lösungen und weiß, wie sie sich einbringen kann.
Wir Menschen sind für Beziehungen gemacht. Wir können viele Beziehungen eingehen und uns auf andere einlassen. Das ist die entwicklungspsychologische Legitimation, den Übergang auf mehrere Schultern zu verteilen. Die pädagogische Begründung dafür, den Übergang in die Verantwortung aller zu legen, ist, dass die Qualität der Eingewöhnung den Nährboden für die weitere Zusammenarbeit von Familie und Kita bereitet.
Systemisch begründet sich das Vorgehen im Münchener Modell durch die Mehrdimensionalität des transkulturellen Raumes eines Übergangs. Er geht weit über den Beziehungsaufbau zwischen einem Kind und einer Bezugsfach kraft hinaus. Der Scheinwerfer der Aufmerksamkeit richtet sich auf viele Dynamiken und Interaktionen.
»Du arbeitest nicht mehr ganz alleine als >Bezugserzieherin< mit der Familie, sondern die Familie ist komplett in das ganze Gruppenkonstrukt mit eingebunden. In der Hinsicht finde ich das schon sehr erleichternd, weil einfach die ein-zelnen Prozesse zwischen Familie und Kita viel besser mit-einander vernetzt sind.« (Stephanie Freidinger)
»Es sind noch mehr Leute involviert, mit denen ich mich immer austauschen kann. Diese Last ist nicht ganz alleine bei mir. Ich kann mich austauschen, ich kann mich rückversichern, ich kann mir andere Meinungen holen. Und wir entscheiden das alles zusammen, vor allem auch mit den Eltern, z.B. wann der richtige Zeitpunkt für die Verabschiedung ist.« (lna Sommer)
In der gemeinsamen Gestaltung des transkulturellen Raums erleben wir Entlastung und lernen für die Zukunft: Wir haben etwas bewältigt und kennen uns miteinander aus. Das macht uns stark für andere Kontexte.
Zurück zum Telefonat am Anfang: In der Kita Löwenzahn hätte dieses Telefonat so nicht stattgefunden. Würde Marie als Ansprechperson krank, würde lna die Kita-Leitung über den aktuellen Stand im Übergangsprozess mit Familie M. informieren. lna und die Leitung sprächen sich mit den Teamkolleg:innen ab. Familie M. würde informiert, dass Marie ausfällt, aber es kein Problem darstellt. Sie haben bereits andere Kolleg:innen kennengelernt, und lna übernimmt die Regie. lna würde Remi und seinen Papa freundlich begrüßen und sagen: »Wie schön, dass ihr da seid. Wie geht’s euch heute? Remi, hast du gut geschlafen? Worauf hätten dein Papa und du denn heute Morgen am meisten Lust? Ach, ihr wollt wie gestern ein Haus mit Lukas und Emily bauen? Dann schauen wir mal, wo wir die beiden finden.«
Webseite des Münchener Modells
Übernahme des Beitrags mit freundlicher Genehmigung aus
Betrifft Kinder 05/06-2025, S. 19-23
Petra Evanschitzky ist Systemische Organisationsberaterin (SySt®), Sozialpädagogin und Sozialwirtin, Selbstständige Fortbildnerin, Autorin und Prozessbegleiterin. Ihre Schwerpunkte sind Führung und Leitung, Transitionen, Beziehungsgestaltung und Rollenverständnis, Lernen/Lerngeschichten
Petra Evanschitzky schreibt zu ihrem Werdegang:
Ich bin Diplom Sozialpädagogin/Diplom Sozialwirtin, habe eine Grundausbildung in systemischer Familientherapie und bin Organisationsberaterin nach SySt ®. Meine beruflichen Wurzeln schlug ich in der Jugendhilfe bei der Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien. Nach 11 Jahren Ausflug in die Lernforschung beim ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen an der Universitätsklinik Ulm von 2004 bis 2015, bin ich seit 2015 als Referentin, Autorin und Coach selbstständig tätig. Hier begleite ich Kita-Teams, berate Träger , halte Vorträge und gestalte Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen.
Link zur website: www.evanschitzky.de
Kontakt: info@evanschitzky.de

David Scheidt ist Multiplikator für das Münchener Modell und derzeit Studierender der Soziologie, Verwaltungs- und Politikwissenschaft. Er leitet die Kita Löwenzahn im Saarland.