Zu den Fantasien, mit denen sich werdende Eltern während der Schwangerschaft beschäftigen, gehören u.a. Erwartungen in Bezug auf „das Geschlecht, die Größe, das Aussehen, die Hautfarbe oder das Temperament“ (Stern/Bruschweiler-Stern 2020, 44) des Babys. Der vorliegende Beitrag fokussiert die bewussten und unbewussten Wünsche von Eltern an das Geschlecht ihres Kindes. Dabei wird die Frage verfolgt, mit welchen Relevanz- bzw. Irrevelanzsetzungen sie das Babygeschlecht assoziieren. Grundlage der Ausführungen ist die Auswertung von Interviews mit neun Eltern(-teilen) als Teilergebnis aus der Studie „Gender in Kinderkrippen“ (Schaich 2023, 129-146). Im Folgenden werden das methodische Vorgehen, die wesentlichen gefundenen Muster und das Fazit mit einem Ausblick für die genderreflektierte Arbeit mit Kindern und ihren Familien in KiTas dargestellt.
Die Studie wurde in drei Kinderkrippen im städtischen Raum mit heterogenen Einzugsgebieten im Hinblick auf die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Situation der Familien durchgeführt.[1] Es fanden 15 teilnehmende Beobachtungen in Ankommens-, Frühstücks- und Spielsituationen sowie neun ethnografische Interviews mit Eltern und ebenso neun ethnografische Interviews mit Fachkräften statt. Die Fragen an die Eltern waren:
Alle Interviews wurden aufgezeichnet und transkribiert. Die Analyse orientierte sich am „themenzentriert-komparativen Verfahren“ von Karl Lenz (2001, 62ff.). Nach Bamler, Werner und Wustmann (2010, 139) basiert es auf der Ausrichtung „an den Grundsätzen wissenschaftlicher Hermeneutik, die von der Rekonstruktion tiefer liegender Sinn- und Bedeutungsgehalte aus Interviewinformationen ausgeht“, an Anregungen der Grounded Theory und der Analyse narrativer Interviews.[2]
Auf die Impulsfrage: „Bevor Sie wussten, welches Geschlecht Ihr Kind haben wird, was haben Sie sich gewünscht und warum?“, gaben manche Eltern ein Wunschgeschlecht an, andere äußerten sich neutral. Deutlich wurden biografische Anteile, wie z.B. in der Erzählung von Frau Kranz und ihrem Mann (Eltern einer Tochter).[3]
Frau Kranz: Ich hatte eigentlich eher einen Jungen im Kopf. (lacht) Weil halt/ Also, meine Schwester hat zwei Jungs und dein Bruder hat zwei Jungs und irgendwie so im Umkreis, die Freundinnen und so, die hatten auch eher Jungs, und ich hatte auch/ Also ich war, wo ich jünger war, also als Jugendliche, hatte ich auch auf Jungs aufgepasst und hatte dann auch/ Als Au-pair hatte ich einen Jungen und ein Mädchen, aber so halt durch meine Neffen oder so hatte ich eigentlich auch immer eher Jungs gewickelt oder halt/ […] So viele Mädchenbabys hatte/ Ja, eine Freundin von mir, die hatte zwei Mädchen, aber ansonsten hatte ich eher mit (lachend) Jungs/
Interviewerin: Zu tun?
Frau Kranz: Da hatte ich eher mit Jungs gespielt und dann hatte eigentlich eher auch irgendwie gedacht, dass wir einen Jungen kriegen, aber, wo ich dann ein Mädchen gekriegt hatte, war ich trotzdem/ also, das war dann trotzdem/ Das war ganz lustig, weil ich hatte/ Also nicht lustig, aber ich hatte durch diesen Harmony-Test wussten wir ja/ Also der ist ja relativ sicher, der entwickelt ja auch das Geschlecht am Blut. Und dadurch, dass wir den aber so früh hatten, durfte sie [die Frauenärztin, Anm. US] mir das Geschlecht noch nicht sagen.
Die Angaben von Frau Kranz, dass sie auf einen Jungen eingestellt war, weil es im Familien- und Bekanntenkreis überwiegend Jungen gab und sie selbst bisher mehr Umgang mit Jungen hatte, wirken rational. Sie hätte auch sagen können: „Alle haben Jungen, wir wollen deshalb ein Mädchen!“ Ihre Aussagen erwecken den Anschein einer Vorbestimmung: Es wird ein Junge. Zu ergänzen ist, dass sie an anderen Stellen im Interview erwähnt, dass sich ihre eigene Mutter Söhne wünschte, aber zwei Töchter bekam und eine burschikose Erscheinung war. Möglicherweise besteht eine transgenerativ an Frau Kranz weitergegebene Entwertung von Weiblichkeit.
Bei Frau Krämer (alleinerziehende Mutter einer Tochter) fällt der Nachdruck auf, mit dem sie das Babygeschlecht vor der Geburt partout nicht wissen wollte:
Frau Krämer: Also, ich wusste es tatsächlich die ganze Schwangerschaft nicht, ich wollte es nicht wissen. Ich habe es erst erfahren, das ist Maja, als sie aus mir rausgeflutscht kam. Also, ich hatte schon das Gefühl, dass es ein Mädchen wird, aber ich hatte auch teilweise das Gefühl, dass es ein Junge wird. Und dann lässt man sich ja auch irgendwo beeinflussen. Dann sagen die Leute: Nein, der Bauch ist spitz, das wird ein Junge, ne. Und dann stehst du da so hm, also ne, das/ Aber ich hatte gar keine Wünsche/ Wünsche hatte ich überhaupt nicht. Ich hatte halt hin und wieder mal ein anderes Gefühl und dachte mir so, ach irgendwie fühle ich jetzt gerade/ Das könnte ein Mädchen werden, oder ich fühle gerade, das könnte ein Junge werden. Aber im Grunde war mir das einfach total egal. Ich dachte: Hauptsache ein gesundes Kind, was da jetzt daran baumelt oder nicht ist mir auch schnups, ja, also.
Interviewerin: Aber Sie haben sich das sozusagen absichtlich nicht sagen lassen?
Frau Krämer: Ja, ich wollte das nicht. Ich hatte da keine Lust darauf. Also, vor allem auch so Familie, Freunde und sonst was, ich hatte keine Lust, dass, wenn es ein Mädchen wird, dass ich dann kistenweise irgendwelche pinken Spitzenkleidchen und Rüschenschuhe geschenkt bekomme. Oder, wenn es ein Junge wird, irgendwelche Bagger. Also dieses Klischeedenken, da hatte ich keine Lust drauf, so, das war einer der Gründe. Und auch für mich/ Ich wollte mich da nicht darauf einstellen, was es wird, ne. Weil das ja/ Also für mich zählt ja im Endeffekt der Mensch, der da rauskommt, und jetzt nicht, was es ist so. Und so/ Ich denke mal, wenn man es dann weiß, ertappt man sich dann schon manchmal dabei, dann irgendwie zu denken, oh, das wird ein Junge, das wird bestimmt ein kräftiger, starker Junge, ja. Oder es wird ein Mädchen und oh, das wird meine kleine Prinzessin, ne. Und das wollte ich mir und dem Kind halt auch nicht antun, da irgendwelche Erwartungen schon mal im Vorhinein an das Kind zu stellen und an das Wesen des Kindes. Ohne überhaupt zu wissen, was wird denn das für ein Mensch, ja, also. Und vor allem auch mit Geschenken, also, da bin ich echt froh, dass ich das selbst nicht wusste und dass ich es auch keiner Menschenseele/ Dass es auch niemand sonst wusste, außer die Frauenärztin. Ja, für sie war es auch nicht einfach, die hat sich ein paar Mal fast verplappert (lacht).
Frau Krämer hatte wechselnde Fantasien in Bezug auf das Babygeschlecht, über das sie sich während der Schwangerschaft keinesfalls informieren wollte. Sie gibt an, dass sie das Kind davor bewahren wollte, dass ihm gleich mit geschlechterstereotypen Einstellungen begegnet würde. Dabei wirken ihre Ausführungen sehr zugespitzt („kistenweise irgendwelche pinken Spitzenkleidchen und Rüschenschuhe geschenkt bekomme“). Auch die Bemerkungen „kräftiger, starker Junge“ versus „meine kleine Prinzessin“ klingen polarisierend. Vielleicht bringt sie mit der Polarisierung unbewusst zum Ausdruck, dass sie sehr ambivalente Gefühle in Bezug auf ihre Schwangerschaft hatte. Sie berichtet im weiteren Interview von Konflikten mit dem Kindsvater, die im Laufe der Schwangerschaft entstanden und sich verstärkten.
Frau Krämer: Also, sie wurde im XX letzten Jahres geboren, 20XX. Die Umstände waren zu der Zeit nicht sehr prickelnd gewesen. Also ihr Vater und ich, wir waren da auch noch zusammen, haben auch zusammengelebt. Und sie ist in eine wirklich turbulente Zeit reingeboren, weshalb ich auch echt irgendwie ein bisschen Angst um sie hatte. Jetzt nicht körperlich oder so, sondern Angst um ihr Gemüt, um ihr Wesen, ne. Weil es, ja, mit vielen Höhen und Tiefen verbunden war. Ja, haben uns aber auch kurz nach der Geburt dann getrennt und da ist dann so ein bisschen Ruhe eingekehrt.
Eine mögliche Lesart ihrer Äußerung ist, dass hinter der Erzählung, das ungeborene Kind vor geschlechterstereotypen Erwartungen behüten zu wollen, der unbewusste Wunsch stand, es vor den konflikthaften und zwiespältigen Gefühlen in der Paardynamik zu schützen.
In einem weiteren Interviewausschnitt (Interview mit Frau und Herrn Braun, Eltern zweier Töchter) erscheint der Kinderwunsch in einen Wettbewerbsgedanken eingebunden. Herr Braun gibt zu erkennen, dass er eigentlich gerne sowohl ein Mädchen als auch einen Jungen hätte, auch wenn er seine Äußerung abschwächt:
Herr Braun: Hm. Also, ich tatsächlich/ mir war es völlig egal. Also, ich hatte schon immer das Gefühl, dass ich ein besserer Papa für Mädchen bin als für Jungs. Aber das war vielleicht auch nur so ein Gefühl, weil letztendlich, ob Mädchen oder Junge, es ist/ also zum einen da sage ich schon immer, ja, ist jetzt ein Mädchen, vielleicht wird es (lachend) irgendwann mal ein Junge werden. Das weiß man ja nicht. Oder vielleicht will das Mädchen nicht mit Jungs später zu tun haben, sondern auch mit Mädchen oder andersrum. Also, von daher ist es eigentlich völlig wurscht, solange sie irgendwie am Ende gesund sind, das ist irgendwie die Hauptsache. Von daher, bei Kira, als das dann klar war, es wird ein Mädchen, habe ich mich total gefreut. Aber nicht, weil es ein Mädchen wird, sondern einfach, weil es/ weil sie kommt. Und tatsächlich ist es uns auch/ nein, wobei wir hatten, glaube ich, Schwierigkeiten eher einen Mädchennamen zu finden als Jungsnamen, glaube ich. Also, wir haben uns ja auf beides quasi vorbereitet. Und aber als dann Kira da war, habe ich mich total wohlgefühlt und war/ habe irgendwie gedacht, ach, ist ja irgendwie schon/ weil wir haben natürlich von Freunden und so mitbekommen, wie das dann bei Jungs ist. Habe ich immer, ach, ein Glück. (lachend) Ein Glück, dass wir Mädchen haben. Und dann, als dann Freya/ bei Freya klar war, habe ich dann gedacht, ach, irgendwie schön zwei Mädels zu haben. Irgendwie, ich glaube, so Jungs/ ein Junge und ein Mädchen zu haben ist wahrscheinlich die schwierigste/ ist wahrscheinlich die Königsklasse, weil (lachend) man kriegt da so alles ab. Aber nein, ich habe mich dann schon drüber gefreut. Aber, wie gesagt, also am Ende war es mir dann auch eigentlich/ es war mir egal. Hauptsache/ also wirklich Hauptsache gesund, ja.
Herr Braun präferiert in seiner Antwort zunächst Mädchen, schränkt dann aber seine Aussage mit der Begründung ein, dass Geschlechter variabel seien. Die Bedeutung der Geschlechterfrage wird also relativiert, entsprechend den Normen einer modernen, gegenüber geschlechtlicher und sexueller Vielfalt offenen Familie. Beim ersten Kind seien er und seine Frau auf beide Geschlechter eingestellt gewesen, aber er habe „Glück“ gehabt, dass es ein Mädchen war. Die nächste Aussage drückt eine Ambivalenz aus: Er habe sich darüber gefreut, noch eine Tochter zu bekommen, aber beide Geschlechter zu haben, sei die „Königsklasse“. Mit „Königsklasse“ wählt er die Bezeichnung für die Formel 1 beim Autorennsport und für die Champions League beim Fußball. Wenn man es schaffte, sowohl ein Mädchen als auch einen Jungen zu bekommen, spiele man in der Klasse mit dem höchsten Prestige, wodurch das Geschlecht des Kindes dann doch Bedeutung erhält, nämlich für das Bild einer Familie, die in der „Profiliga“ mitspielen kann.
Alle dargestellten Sequenzen implizieren eine Rationalisierung, also eine sekundäre Rechtfertigung der Erwartungen an das Babygeschlecht, inklusive konflikthafter Anteile. Auch wenn es einen moralischen Anspruch gibt, dass das Geschlecht egal ist, ist es nicht egal. Aber vielleicht fällt es schwer, eine Enttäuschung einzugestehen, weil man fürchtet, dann nicht als „gute“ Eltern wahrgenommen zu werden. Die Möglichkeit geschlechtlicher Diversität wird nur am Rande thematisiert.
Auf die Impulsfrage, in welchen Bereichen den Eltern im Alltag das Thema Geschlecht begegnet, standen bei den Antworten Bekleidung, Spielzeuge und Umgebungseinflüsse im Vordergrund. Frau Greiner z.B. beklagt, dass ihre Eltern „jungentypische“ Spielsachen bevorzugen und sich irritiert zeigen, wenn der Enkelsohn mit einer Puppe spielt. Sie hingegen habe Linus, als er ein Baby war, bewusst eine rosarote Rassel und einen rosaroten Hasen geschenkt, um die klassische Geschlechtersymbolik zu vermeiden. In zwei weiteren Interviews erscheint die kindliche Autonomie als Störfaktor. So suchte sich Emma rosarote anstatt die von der Mutter bevorzugten blauen Schuhe aus und Maja wollte einen rosafarbenen und keinen grauen Schneeanzug kaufen. Die Töchter zeigen Geschmacksvorlieben, die anders sind als die der Mütter. Während die Kinder eine „geschlechtstypische“ Farbauswahl präferieren, bevorzugen die Mütter jungenhafte oder neutrale Ausstattungsgegenstände für ihre Töchter oder zumindest die Nutzung einer Bandbreite an Farbauswahl.
Eine andere Form des formulierten Anspruchs, dass das Kind nicht geschlechterstereotyp erzogen werden soll, taucht im Interview mit Frau Manke auf. Sie gibt an, dass Angelina mit Puppen und Autos spielen dürfe. Das würde sie ebenso ermöglichen, wenn sie ein Junge wäre. Und Angelina trage rosarote ebenso wie blaue Kleidung. Auch hier werden Äußerlichkeiten benannt: Spielzeuge und Kleidung, mit denen Geschlechtsneutralität hergestellt werden soll. Gleichzeitig äußert sie klischeehafte Rollenvorstellungen, die in der heutigen Zeit „überholt“ klingen. So habe sie sich als erstes Kind einen Jungen gewünscht, der das jüngere Geschwisterkind, das ein Mädchen sein sollte, beschützen sollte. Außerdem erwarte sie von Angelina, dass sie ihr im Haushalt hilft. Diese Erwartungen werden von ihr nicht hinterfragt. Einen möglichen Verstehenszugang dafür bieten ihre Angaben zum eigenen Aufwachsen:
Frau Manke: Ja, genau. Das hat den Hintergrund, dadurch, dass wir eine Großfamilie waren, ist meine Mama nachts arbeiten gegangen. Sie hat in einer Bäckerei gearbeitet und auch morgens hat sie noch gearbeitet. So dass wir, ja, damit eigentlich aufgewachsen sind, meinen Bruder so ein bisschen schon vorzubereiten für Kindergarten oder Schule. Und deswegen dann diese Selbständigkeit entwickelt haben. So dass es mir bei Angelina alles viel leichter fiel. Genau und dadurch, dass wir auch viele Geschwister sind, war das für einen allein nicht zu viel. Oder ja, ich hatte auch da irgendwie schon den Instinkt, vielleicht auch weil es der einzige Junge damals war, dass ich, wenn mein Bruder nachts gemeckert hat im Bett, dann bin ich hin und habe ihn dann rausgenommen, habe mit ihm geschuckelt. Und ja, so dass ich dann teilweise auch in der Schule mal eine Phase hatte, wo ich eingeschlafen bin, weil ich zu müde war. Und ja, die Schule dann angerufen hat bei meiner Mama und hat gesagt, hier, was ist denn da los bei euch zu Hause? Und dann sagt sie, sie kann leider nichts dafür, weil sie das automatisch macht. Ja, als hätte man da schon so einen Instinkt gehabt.
Sie erzählt, dass sie als Kind umfassend für ihren jüngeren Bruder sorgte. Wenn er nachts weinte, tröstete sie ihn, da ihre Mutter arbeitete. Dies hatte zur Folge, dass sie in der Schule vor Erschöpfung einschlief. Aber sie spricht nicht von Überlastung, sondern schiebt einen angeblichen Mutterinstinkt vor, den sie bereits als Mädchen gehabt habe, womit sie ein biologisches Argument bemüht. Jetzt scheint es, dass sie es anders haben möchte. In ihrer Vorstellung passt der ältere Bruder auf die jüngere Schwester auf, und sie nimmt vorweg, dass Angelina sie im Haushalt unterstützt.
Die Beispiele zeigen, dass die Eltern überwiegend im Entweder-Oder-Dualismus (blau – rosa) denken oder diesem auszuweichen suchen, indem sie sich auf keine einschlägigen Symboliken festlegen wollen (neutrale Farben und Accessoires). Die kritische Infragestellung geschlechterstereotyper Spielmaterialien und Kleidungsstücke kann mögliche Einengungen ins Bewusstsein bringen. Sie erscheint aber verkürzt, wenn nicht auch biografisch fundierte (unbewusste) Erwartungen und Motive in Bezug auf Geschlecht betrachtet werden.
In den Antworten, die auf die Bitte der Interviewerin gegeben werden, das eigene Kind vorzustellen, dominiert die Wahrnehmung oder der Wunsch der Eltern, dass ihr Kind, egal welches Geschlecht es hat, stark, mutig, tapfer ist und nicht vulnerabel, schwach oder hilfsbedürftig.
Frau Mustafi (Toms Mutter): Er ist sehr/ Obwohl er noch so klein ist, da denkt man immer mal wieder so, aber doch, er ist sehr selbstsicher. Also, wie sagt man? Auch schon für sein Alter selbstbewusst oder er weiß auch generell, was er möchte.
Frau Krämer (Majas Mutter): Also, die Maja, die ist ein sehr offenes Kind, was Sie vielleicht auch schon miterleben konnten. Sie/ Klar, so vor fremden Leuten ist sie manchmal eher ein bisschen scheu, vor allem vor Männern so. Kann halt auch damit zusammenhängen, dass sie wenig Kontakt zu ihrem Vater hat. Weiß ich nicht, sei mal so dahingestellt, ne. Ist aber bestimmt auch bei vielen Kindern in dem Alter normal, die fremdeln ja auch, ne. Aber sonst ist sie mutig, die klettert, auch wenn sie mal hinfällt oder so, die ist total tapfer einfach auch, ja. Und fängt dann nicht direkt an zu heulen, sondern steht auf, pustet ihr Aua weg, sagt „da fliegt es“ und (lacht) dann ist die Welt wieder in Ordnung.
Frau Kranz (Emmas Mutter): Ich nenne Emma meine kleine Räuberin, da ich möchte, dass sie als mutiges, freches Mädchen aufwächst. Es gibt da diesen Spruch: „Sei Pippi und nicht Annika!“ An den muss ich manchmal dabei denken.
Die genannten Adjektive (selbstbewusst, mutig, tapfer) sind nicht geschlechtsbezogen. Aber schwache, hilfsbedürftige, unfähige Anteile und grundlegende kindliche Bedürfnisse tauchen in der Beschreibung der Mütter kaum oder nur relativierend auf. Ähnliche Wünsche gelten auch für Emma, für die ihre Mutter hofft, dass sie wie Pippi wird, nicht wie Annika (aus den Pippi-Langstrumpf-Büchern von Astrid Lindgren). Emma erhält dadurch keinen wirklichen Entfaltungsraum. Warum darf sie nicht wie Pippi (frech, mutig, unkonventionell, stark) und wie Annika (artig, ordentlich, nicht immer vorneweg) sein?
Bei Freyas Namensgebung wurde intendiert, dass der Name nicht lieblich klingt. Er soll für Stärke und Festigkeit stehen.
Frau Braun: Und wir hatten auch, weil du Namen ansprichst Arthur[4], wir hatten tatsächlich auch/ das fand ich sehr, sehr schwierig. Weil ich viele Mädchennamen sehr, sehr lieblich finde. Und ich da auch so meine Schwierigkeiten mit hatte. Ich finde es bei Jungs einfacher, weil tatsächlich da nicht so überhaupt dieses/ da gibt es dieses Thema nicht, ob jetzt ein Mädchenname, also ein Jungenname irgendwie lieblich. Da würde ich jetzt sagen, es gibt lang oder kurz und es gibt vielleicht so ein bisschen elaboriertere Namen. Und so ein bisschen, ja, weiß ich nicht, lausbübische Namen. Aber bei Mädchen ist das/ hat das auf einmal schon so eine ganz andere Qualität gehabt. Da das war auch so die erste/ so dieses erste/ die erste Berührung mit diesem Genderthema eigentlich für mich persönlich. Und dann fragt man sich schon, was möchte man eigentlich seinen Mädchen mitgeben? Und das wäre mir wahrscheinlich/ darüber hätte ich bei einem Jungen nicht nachgedacht. Also, das macht schon/ das ist, glaube ich, schon ein Unterschied. Und ich wollte gerade einfach auch ganz kurze und eben, ja, starke, geradlinige Mädchennamen, die eben auch nicht zu stark in diese eine Richtung gehen. Um ihnen das auch so ein bisschen offenzuhalten.
Die Wünsche der Eltern spiegeln einen Wandel der traditionellen Geschlechterrollen: Mädchen sollen kraftvoll und selbstbewusst sein, und Jungen sollen auch weiche und fürsorgliche Seiten entwickeln können. Zugleich aber wird ein die Geschlechterfrage überlagerndes Optimierungsparadigma zum Ausdruck gebracht. Kindliche Schwäche und Vulnerabilität finden darin keine Berücksichtigung.
Varianten des Optimierungsparadigmas eröffnen sich im Interview mit Elif und Alexandros, den Eltern von Leandros und seinem älteren Bruder Yunus (die Eltern und die Interviewerin duzen sich auf Alexandros Vorschlag hin, deswegen werden die Vornamen benutzt).
Beide Elternteile berichten, dass es bei Leandros’ Geburt Komplikationen gab. Ihre Schilderungen erwecken den Eindruck, dass die Geburt, die nicht im Krankenhaus stattfand, eine traumatisch wirkende Erfahrung für sie war. Da die Sauerstoffwerte nicht in Ordnung waren, wurde Leandros sofort nach der Entbindung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Was aber in der Darstellung der Eltern fehlt, ist die Frage, wie es Leandros ergangen sein mag ob der Strapazen der Geburt und der unmittelbaren Trennung von den Eltern, durch die zunächst kein (Körper-)Kontakt möglich war. Die Eltern sehen ihn als starkes und vitales Kind. Die Mutter meint, dass ihm die Geburt nichts ausgemacht habe:
Elif: […] Also diese erste Zeit, wie er auf die Welt gekommen ist, dass das/ Man sagt ja, vieles prägt auch, auch wenn man es nicht mitkriegt, aber das scheint ihn überhaupt nicht mitgenommen zu haben. Also klar, es ist ihm ja nicht bewusst. Aber dennoch hat er ich glaube mehr Stärke bewiesen als ganz kleines Baby als ich
Mögliche leidvolle Anteile seitens des Kindes werden nicht erwähnt. Stattdessen erscheinen den Eltern Stärke und Robustheit wichtig, unabhängig vom Geschlecht. Im Zusammenhang mit Leandros’ Bruder Yunus, der die erste Klasse einer Grundschule besucht, sagt der Vater:
Alexandros: Ja weiß ich. Weil das sieht man hier zum Beispiel, wir sind ja immer auf dem Spielplatz, man kennt sich mittlerweile. Und da ist so/ sind so zwei Mädels, die eine ist hier aus der Nachbarschaft und die andere aus dem Kindergarten, aus dem ehemaligen von meinem Sohn. Und Yunus spielt auch/ versucht manchmal, mit denen wild zu spielen, aber er versucht, sie in seine Welt zu holen. Aber (unv.). (können die sich mal?). Das sind so eher ruhige Spielerinnen. Und dann war aber auch mein/ Die Katharina, das ist ein Mädel, mit dem er in einer Klasse ist und von der weiß ich, dass die früher auch extremst übergriffig im Kindergarten war. Da habe ich die mal zusammen auf dem Spielplatz erlebt. Und das ist jetzt so dasselbe wie bei der Aria, die kann mit ihm mithalten und deswegen ist das Spielen mit ihr ruhiger. Es ist zwar wild, aber es ist ruhiger, einfach, weil die Katharina auch so/ Ich sage mal so, das ist ein taffes jugoslawisches Mädchen, ja. Also, ich sage mal so, wer der in ein paar Jahren ans Bein pisst, na gute Nacht, die wird gut austeilen können. Die kann sich wehren, ja. Und deswegen kann die dann mit ihm mithalten. Und deswegen ist dieses/ wirkt dieses wilde Spiel von denen ein bisschen ruhiger, einfach weil die Aria da nicht da/ äh die Katharina da nicht versucht so zierlich und „Nein, ich möchte nicht“, sondern bam, die spricht Tacheles.
Elif: Ja. Und das ist ja/ Ich habe mir immer so vorgestellt, okay, wenn wir jetzt eine Tochter hätten, also ich glaube, die wäre genauso wie jetzt die Jungs, die wir haben.
Katharina, eine Mitschülerin von Yunus, wird als „toughes“ Mädchenideal angeführt. Sie sei so, wie Leandros sein sollte, wenn er kein Junge, sondern ein Mädchen wäre: kampfbereit und in der Lage, sich auch körperlich zu wehren. In einem späteren Wortwechsel, der auf eine kontrovers geführte Debatte über den Einfluss von Biologie (vertreten von Alexandros) bzw. von Sozialisation (vertreten von Elif) auf das Geschlechterverhalten folgt, sagen sie:
Elif: Darf ich kurz was sagen. Ich wünsche mir nur sehr oft, das sage ich ihm auch: „Wenn du noch einmal auf die Welt kommst, bitte komm als Mädchen auf die Welt und dann will ich nochmals von dir hören/“
Alexandros: Ich komme dann wie die Katharina auf die Welt und haue die alle um. Also, für mich ist das/ Also ich/ Für mich wird es da keinen Unterschied geben. Wie gesagt, ich sehe/ Ich sage mal so, schon vom Kampfsportaspekt her, weil ich das auch mache, ja, sage ich mir, ein Mädchen muss sich zu wehren lernen. Von daher gesehen, ich werde das genauso machen, dann haut man eben zu. Damit habe ich kein Problem.
Als Begründung, warum es ihm wichtig ist, dass er und die Kinder stark sind und sich gegebenenfalls auch körperlich wehren können, schildert Alexandros Diskriminierungserfahrungen, die er in der Schule machte und die ihn sehr beschämten. Seine Schlussfolgerung war, dass er sich mit Fäusten und Brutalität gegen seine Mitschüler zu wehren lernte.
Elif wuchs in einer Familie mit konservativ-patriarchalischen Werten auf und fühlte sich als Mädchen restriktiv behandelt. In Abgrenzung dazu möchte sie ihre Kinder zu Stärke und Autonomie erziehen.
Bei der Beschreibung seines Geschlechterbildes macht Alexandros widersprüchliche Angaben. Er betont, dass es ihm sehr wichtig sei, aktiv im Haushalt und in der Kindererziehung mitzuarbeiten, womit er sich gegen ein geschlechterstereotypes Männlichkeitsbild wendet. Indes zeigt er sich überzeugt, dass Jungen hormonell bedingt wilder sind:
Alexandros: Aber es ist nun mal so schon allein von der/ vom hormonellen Haushalt her sind Jungs nun mal ein bisschen wilder, da ist nun mal ein bisschen mehr Testosteron und Jungs messen sich nun mal, deswegen tollen die da. Ich sage immer wieder, für mich ist Dian Fossey, ja, ihre Beobachtung mit Gorillas, das tue ich auch auf die Kinder im Spielplatz übertragen, ja. Das ist eins zu eins dasselbe. Wenn Sie/ Lesen Sie mal/ Nein, ich meine es (nicht?). Lies mal Dian/ was Dian Fossey über Gorillaaffenbabys erzählt hat und gucke dir da einen Spielplatz an. Du sagst: „Ja, das ist dasselbe.“ Absolut eins zu eins, ja, wie die sich da tollen. Ja, das ist vollkommen in Ordnung.
Sein verhaltensbiologischer Vergleich mit den Gorillas legt den Gedanken nahe, dass Kampf- und Imponiergehabe für ihn zur natürlichen Ausstattung eines Jungen gehören. In der Krippe fällt Leandros durch impulsiv wirkendes Verhalten auf und entspricht so dem Geschlechterbild des Vaters. Als Resümee lässt sich feststellen:
„Der Wandel der Geschlechterrollen, der sich in der Auseinandersetzung von Leandros’ Eltern mit der Geschlechterfrage zeigt, kumuliert im Ideal des starken Kindes, das sich durchsetzt, egal ob Junge oder Mädchen. Die Vorstellung der durch den Vater biologistisch begründeten männlichen Andersartigkeit kann darin aufrechterhalten bleiben. Gleichzeitig kann im Bild des starken Kindes eine Projektion der Eltern gesehen werden, die dazu dient, eigene Unterlegenheits- und Diskriminierungserfahrungen auszugleichen, unabhängig vom kindlichen Geschlecht.“ (Schaich 2023, 145)
Es zeigte sich, dass einige Eltern konkrete Wünsche an das Geschlecht des ungeborenen Kindes äußerten und damit Geschlecht bedeutsam machten. Andere drückten sich neutral aus, z.B. mit der Aussage: „Hauptsache, das Kind ist gesund.“ Aber die eigentlichen Motive, die hinter den jeweiligen Aussagen stehen, waren, unter Berücksichtigung der biografischen Bezüge, sowohl bei Relevanz setzenden als auch bei neutralisierenden Darstellungen konflikthaft.
Deutlich wurde zudem, dass das Leitbild des starken, mutigen Kindes, egal ob Mädchen oder Junge, die Normen und Wünsche der Eltern prägt. Dies mag damit zusammenhängen, dass Ängste abgewehrt werden: Wird das Kind im Leben bestehen, wird es erfolgreich, ist es gewappnet gegen Widrigkeiten, z. B. Ausgrenzung, Sucht, Konsum, psychische Krankheit? Oder wird es zur Belastung für die Eltern? Zugleich entspricht die Auflösung der binären Geschlechterordnung den Anforderungen einer neoliberalen Gesellschaft, unter deren Lebensbedingungen alle unterschiedslos flexibel, autonom und leistungsfähig sein sollen. In diesem Sinne erscheint die Aufhebung der traditionellen Geschlechterordnung im Leitbild der kindlichen Stärke passend zu einer individualisierten und wettbewerbsorientierten Gesellschaft, in der Abhängigkeit und Verletzlichkeit verleugnet und als Schwäche diskreditiert werden. Die Eltern machten Geschlecht also einerseits bedeutsam, indem sie sich z.B. für veränderte Geschlechterrollen aussprachen. Gleichzeitig vertraten sie ein Optimierungsparadigma, bei dem Geschlecht als irrelevant erscheint. Demgegenüber stellt Andresen aus kindheitstheoretischer Sicht heraus:
„Zwischen den Polen Autonomie und Abhängigkeit, Freiheit und Fürsorge, aber auch Macht und Ohnmacht müssen Kinder sozial navigieren und auch hier machen sie wiederum entlang normativer Geschlechterzuschreibungen unterschiedliche Erfahrungen.“ (Andresen 2002, 321)
Für die pädagogische Arbeit mit Kindern und ihren Familien heißt dies, dass Fachkräfte in Kinderkrippen und KiTas sich und die Sorgetragenden für eine Sichtweise sensibilisieren sollten, die die Vulnerabilität und Schutzbedürftigkeit von weiblichen, männlichen und diversen Kindern ebenso wie deren Potenziale und Handlungsfähigkeit berücksichtigt. Eine grundlegende und fortwährend bestehende Aufgabe besteht in diesem Zusammenhang in der Überprüfung eigener Geschlechterstereotype der Fachkräfte. Unser Beobachtungsmaterial demonstrierte u.a., dass sowohl Mädchen als auch Jungen bei Konflikten verbalen ebenso wie körperlichen Einsatz zeigten.[5] Jedoch bedienten manche Reaktionen der Fachkräfte Geschlechterklischees. So wurde der Körpereinsatz von Jungen zwar umgelenkt, aber anerkannt; bei Mädchen hingegen wurde er gestoppt (Schaich 2024). Jungen wurden in den Fachkraft-Kind-Interaktionen schwerpunktmäßig für motorische Handlungsautonomie im Zusammenhang mit Mut, Kraft und Stärke gelobt, Mädchen für Selbstständigkeit in alltäglichen Dingen, wie sich z.B. selbst an- oder auszuziehen. Bei Mädchen wurden auffallend häufig Schönheitsattribute hervorgehoben (Haare, Kleidung, Schmuck), und es gab viele Szenen, in denen ihnen die Haare gerichtet wurden. Sie wurden für Kraft ebenso wie für Grazie gelobt, aber wenig zu kühnen Aktivitäten ermutigt. Jungen bekamen auch Komplimente für ihr Aussehen, aber nicht so ausgeprägt. Sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen fanden sich zahlreiche Situationen, in denen ihnen unterschiedliche Gefühlsqualitäten zugestanden wurden (Ärger und Wut ebenso wie Angst oder Traurigkeit). Letzteres spricht für eine Haltung der Fachkräfte, Gefühle nicht nach Geschlecht zuzuschreiben. Indes fielen insbesondere bei Jungen Sequenzen auf, in denen sie durch Spielobjekte und Aktivitäten von schwierigen Emotionen abgelenkt wurden (Schaich 2023).
Die Reflexion eigener geschlechterbezogener Zuschreibungen und Vorstellungen sowie der damit verbundenen biografischen Bezüge und Gefühle in Fortbildungen mit berufsbezogener Selbsterfahrung und in Supervisionen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass es Fachkräften gelingt, mit Eltern über deren Wahrnehmungen, Zuschreibungen und ggfs. Irritationen und Fragen in Bezug auf das Geschlecht und (Geschlechter-)Verhalten ihres Kindes ins Gespräch zu kommen und dessen Potenziale ebenso wie Vulnerabilitäten zu explorieren.
Andresen, Sabine. 2022. Kindheit. In: Ehlert, Gudrun/Funk, Heide/Stecklina, Gerd (Hrsg.): Grundbegriffe Soziale Arbeit und Geschlecht. Beltz Juventa (2. Aufl.). S. 318-322.
Bamler, Vera/Werner, William/Wustmann, Cornelia. 2010. Lehrbuch Kindheitsforschung. Grundlagen, Zugänge, Methoden. Juventa.
Lenz, Albert. 2001. Partizipation von Kindern in Beratung und Therapie. Entwicklungen, Befunde und Handlungsperspektiven. Juventa.
Schaich, Ute. 2024. Gender in der frühen Kindheit: Ethnografische Zugänge zu den Konflikterfahrungen von Kindern in den ersten drei Lebensjahren. In: Soziale Interventionsforschung, Band 12. Herausgegeben durch: Kompetenzzentrum Soziale Interventionsforschung (KomSI). Frankfurt/Main. DOI: 10.25656/01:31916; 10.48718/hq32-6988
Schaich, Ute. 2023. Gender in Kinderkrippen. Wie Geschlecht bedeutsam gemacht wird. Eine ethnographische Studie. Barbara Budrich.
Stern, Daniel N./Bruschweiler-Stern, Nadia. 2020. Geburt einer Mutter. Brandes & Apsel (6. Aufl.).
[1] Sie wurde vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (2020-2022) gefördert.
[2] „Die Schritte waren:
[3] Alle Namen wurden verändert und die Angaben anonymisiert. Es wurde eine Software zur Analyse qualitativer Daten verwendet.
[4] Freyas Vater (Anm. US)
[5] Die Kinder waren zwischen 14-35 Monate alt.

Prof. Dr. Ute Schaich, Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Frankfurt University of Applied Sciences, Gruppenanalytikerin (IGA-HD, D3G), Supervisorin (DGSv). E-Mail: schaich.ute@fra-uas.de