Gesunde Führung beginnt mit dem Verständnis dafür, wie Stress, Nervensystem und Beziehung das Verhalten von Menschen beeinflussen. Trauma – sensible Führung bedeutet nicht Therapie, sondern Sicherheit, Orientierung und Wertschätzung im Arbeitsalltag. Mitarbeitende bringen ihre individuellen Biografien mit in den Arbeitsalltag. Belastende Erfahrungen, chronischer Stress und traumatische Erlebnisse können sich auf Gesundheit, Kommunikation, Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit auswirken.
Schwerpunkte:
– Systemische PNI: Zusammenhang zwischen Nervensystem, Immunsystem und Psyche (Grundlagen der PNI)
– Belastung im Fokus: Auswirkungen von chronischem Stress und Trauma auf Verhalten und Arbeitsfähigkeit
– Führungspraxis: Selbstregulation und Co-Regulation gezielt im Führungsalltag einsetzen
– Klarer Rahmen: Eigene Handlungsmöglichkeiten erkennen und Grenzen der Führungsrolle wahren
– Praxistranfer: praxisnahe Fallbeispiele und intensive Reflexion des eigenen Führungsverhalten
Methoden:
Vermittlung von Theorie, fachlicher Input
Praktische Übungen & intensive Gruppenarbeit
Begleiteter Transfer in die eigene Führungspraxis
Modularer Aufbau
Modul 1:
Grundlagen systemischen Denkens und Handelns
Systemische Dynamiken in Teams (und Familien)
PNI – die biologische Achse und Verbindung zwischen Psyche, Gehirn und Immunsystem
Modul 2:
Vermittlung von theoretischen Grundlagen von Trauma
Trauma – und Stress sensible Haltung im pädagogischen Alltag verankern
Referentinnen: Gabi Wiegel, Daniela Meinders
Ort: Kath. FaBi Osnabrück
Termine: 10./11.12.2026 & 11./12.03.2027
Diese Fortbildung findet in Kooperation der Regionalen Transferstelle SüdWest und der Kath. FaBi Osnabrück statt.