Baustelle Frühpädagogik
Ansätze - Konzepte - Visionen

Hildesheim, 22.3.2010

Unter diesem Titel startet die bewährte Veransataltungsreihe in Hildesheim am 4. Mai 2010 in das nächste Semester ...

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Ringveranstaltung zum Thema Sprachbildung und Sprachförderung

Von Anfang an hat Sprache eine zentrale Bedeutung für Bildungsprozesse von Kindern. Sprachliche Fähigkeiten sind ebenso wie sprachliche Defizite mit allen Erfahrungs- und Ausdrucksformen von Kindern verknüpft. Sprachliche Kompetenzen beeinflussen die Integration in die Gemeinschaft und die Partizipation an sozialen Strukturen.

Postkarte vorneAn insgesamt sechs Veranstaltungsterminen thematisiert die Ringveranstaltung Aspekte und Beispiele aus der Praxis der Sprachbildung, Sprachentwicklung und Sprachförderung sowie die Verknüpfung von Sprache mit anderen Bildungsbereichen.

Die Ringveranstaltung ist eine Kooperation der Stadt Hildesheim, des Landkreises Hildesheim, der HAWK, des Kompetenzzentrums Frühe Kindheit Niedersachsen der Universität Hildesheim, der Volkshochschule Hildesheim gGmbH und des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), Regionalnetzwerk SüdOst.

 
 

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Der Beirat, dessen vorrangige Aufgabe es ist Anträge für nifbe-Transferprojekte fachlich zu begutachten, ist mitlerweile auf seine volle Mitgliederstärke angewachsen.

Im Beirat sind 13 Mitglieder und deren Stellvertreter aus dem Südosten Niedersachsens vertreten. Der Beirat ist interdiziplinär aufgestellt bündelt somit ein erhebliches Fachwissen. Weitere Informationen zur Zusammensetzung des Beirates finden Sie hier auf unserer Internetseite.

 

 

Hildesheim, 31.7.2008 Ab sofort ist die Geschäftsstelle des nifbe SüdOst ein offizieller Zufluchtsort für Kinder in akuten Gefahrensituationen Das Team der Geschäftsstelle hat sich entschlossen, etwas ganz Unmittelbares für Kinder in Hildesheim zu tun. Etwas, das eigentlich immer und überall selbstverständlich sein sollte: das Büro steht Kindern in akuten, bedrohlichen Lebenslagen als Anlaufstelle offen - das zeigen wir durch einen gut sichtbaren Aufkleber an unserer Eingangstür.

Gewalt an und zwischen Kindern ist ein wachsendes Problem in unserer Gesellschaft. Sie begegnet uns und unseren Kindern leider überall. In der Schule, auf dem Spielplatz oder auf dem Weg nach Hause, durch Mitschüler, Pädokriminelle und viele andere mehr: Gewalt ist sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen zum Alltag geworden. Bei Gewalt von großen an kleinen Kindern, bei ausländerfeindlich motivierter Gewalt gegen Kinder, bei Diebstahl unter Schülern, bei der Diskriminierung von Schwächeren und bei körperlicher Gewalt setzt die Notinsel ein Gegengewicht.

Die Notinsel schafft für Kinder, die sich bedroht fühlen und die Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort, an dem ihnen geholfen wird. Mit dem Notinsel-Zeichen an unserer Tür signalisieren wir Kindern: „Wo wir sind, bist Du sicher“.

Denn: Kinder sind Gewalt häufig schutzlos ausgeliefert. Sie sind die schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft.

Das Projekt Notinsel ist bislang in Niedersachsen noch nicht sehr bekannt. Partner gibt es bislang in Visselhövede und Hildesheim. Unser nifbe-Büro bekam die Unterlagen von einem der beiden Hildesheimer Notinsel-Partner, dem Präventionsrat Hildesheim, ausgehändigt.

Wir hoffen natürlich, dass das Projekt noch sehr viel weitere Verbreitung findet!

Hildesheim, 17.7.2008, Jutta Rübke Mitglied des Niedersächsischen Landtags und mit ganzem Herzen Hildesheimerin, geht „auf Tuchfühlung“ mit dem nifbe-Büro SüdOst. 

Frau Rübke wollte das neu eröffnete Regionalbüro, dessen Geschäftsführung, die dort arbeitenden Netwerkmanager und die Ziele des nifbe in Hildesheim gerne kennen lernen.
Durch ihr Engagement als Mitglied im Vorstand der VHS Hildesheim, beim Pro Familia Landesverband Niedersachsen, sowie als Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes Hildesheim ist sie mit der Diskussion um die Förderung frühkindlicher Entwicklung und Bildung bestens vertraut. So berichtete sie von ihren eigenen Beobachtungen, dass sich Kooperationen zwischen den verschiedenen Bildungsinstitutionen schwierig gestalten können: Die Kitas selbst sind immer wieder in einer Konkurrenzsituation, da sie mit möglichst attraktiven Angeboten auf den Markt gehen müssen.
Ebenfalls gestaltet sich das Zusammenspiel zwischen Hort und Grundschulen oftmals schwierig, da eine gelingende Kooperation von den jeweilig handelnden Personen abhängig sei. Dabei spielt gerade dieser Übergang in der Entwicklung der Kinder eine große Rolle. Auch beobachtet sie, dass die Anbieter nicht selten nur mangelhaft darüber informiert sind, was die Anderen machen und dadurch doppelte Arbeit gemacht werde. Ziel müsse sein, so Jutta Rübke, dass die Institutionen miteinander ins Gespräch kommen und so Synergieeffekte entstehen.
Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit einer längerfristigen und nachhaltigen Netzwerkstruktur: Die beteiligten Netzwerkpartner müssen die Sicherheit haben, dass das Netzwerk nachhaltig professionell begleitet wird. An diesem Punkt, so die Netzwerkmanager, wird die Arbeit des Netzwerkbüros ansetzen.
Das informative und intensive Gespräch zwischen Frau Rübke und dem nifbe-Büro wird sicher nicht das Letzte bleiben, darüber waren sich alle Beteiligten einig.
 

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