Transferprojekt
Die "Kognitive Meisterlehre" 
Ein Modell für einen Barrierefreien Einstieg in die Naturwissenschaften für Kinder und ErzieherInnen
Projektbeschreibung:
Ziel des Modellversuchs ist es, ErzieherInnen einen barrierefreien Einstieg in die Naturwissenschaften zu eröffnen und sie durch die didaktische Orientierung am Modell der „Kognitiven Meisterlehre“ über eine längerfristig angelegte Projektbegleitung (mit Inhouse-Schulungen und Coaching am Arbeitsplatz) allmählich zu ExpertInnen für frühkindliche naturwissenschaftliche Bildung zu machen. Der „Lehrling“ wird zum „Meister“, so dass nach Projektabschluss auf externe „Experten“ in der Einrichtung verzichtet werden kann und damit eine Nachhaltigkeit des Projekts gewährleistet ist.
- Inhouse-Fortbildungen (Theorievermittlung) und Coaching in individuell begleiteten Dienstbesprechungen sowie bei der Arbeit mit den Kindern in den Modellkindergärten (durchgeführt durch die Projektleitung, die wissenschaftliche Begleitung und externe Referenten.
- zwei als größere Modellprojekttagungen (zu Beginn der Hauptphase und am Ende des Projektes) gestaltete Studientage, geöffnet für ein Netzwerk aus Grundschulen, Organisationen wie NABU und mit allen 3 teilnehmenden Kindertagesstätten.
- Kooperation einer bis zwei Fachschullehrkräfte mit einer teilnehmenden KiTa
Geplante (Transfer-) Produkte :
- naturwissenschaftliche Kompetenzzentren: Die Modellkindergärten öffnen sich als naturwissenschaftliche Kompetenzzentren für Hospitationen.
- Anlaufstelle für frühkindliche naturwissenschaftliche Bildung: Etablierung des Büros der Projektleitung als Anlaufstelle und dauerhafte Einrichtung, um so in der Breite Naturwissenschaften in die Praxis zu transferieren.
- Multiplikatorinnen-Fortbildung
Aktuelles zum Projektverlauf:
Am 23. Februar 2011 fand in der "Förderschule Lernen", der Pestalozzischule am Kerschensteiner Weg eine interne Fachtagung mit einem sehr persönlichen Vortrag von Professorin Dr. Gisela Lück von der Universität Bielefeld statt. Die studierte Philosophin und Chemikerin hat in der naturwissenschaftlichen Bildung von fünf- bis zehnjährigen Kindern Pionierarbeit geleistet und genießt bundesweit große Anerkennung.
Mit anschaulichen Experimenten hat Frau Prof. Dr. Lück ihre Forschungsergebnisse in Bezug auf eine angemessene Didaktik vermittelt und vorgelebt. Sie vertritt dabei die These:
"Der einfachste Versuch, den man selbst durchführt, ist besser als der schönste Versuch, den man nur sieht."
In der anschließenden Diskussion haben die Erfahrungen der ErzieherInnen aus dem Projekt mit Kindern unter fünf Jahren zu einem lebendigen Austausch auf Augenhöhe geführt. Die positiven Beispiele haben Frau Prof. Dr. Lück zu der Überlegung angeregt, auch jüngere Kinder in Ihre Forschungsarbeiten einzubeziehen.
Am Nachmittag haben die am Projekt beteiligten ErzieherInnen mit der Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen des Jugendamtes (LK Schaumburg) Frau Ursula Büthe und der Diplombiologin und Projektleiterin Eva von Löbbecke-Lauenroth ihre Kompetenz im Umgang mit der Stereolupe und entwickelten beispilehaft Projekte zu der Frage: "Was hat eine Feder mit Leonardo da Vinci zu tun?"
Presseartikel zu dieser und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter Downloads
Antragsteller:
Projektkontakt:
Laufzeit:
Links:
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Downloads:
Presseartikel - Schaumburger Zeitung:
- 22.05.2010 "Mit Neugier die Welt erkunden"
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23.02.2011 "Kinder muss man ernst nehmen, statt sie zu beschämen"
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02.03.2011 "Logisch Denken können Kinder..." - Fachtag 23.02.2011
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23.03.2011 "Tomaten lernen schwimmen und Kerzen fahren Aufzug"




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