Die Besten für die Kleinsten


Die frühkindliche Bildung ist in das Zentrum der öffentlichen Bildungsdiskussion gerückt und die ersten Jahre der Kinder werden als das anerkannt, was sie sind: Jahre, in denen Kinder auf verblüffend schnelle Art und Weise lernen und in denen die Grundlagen für ihre zukünftigen Bildungs- und Entwicklungschancen gelegt werden.
 

Mit dieser Erkenntnis steht auch das gesamte System der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung auf dem Prüfstand – denn neben den Eltern spielen die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen eine zentrale Rolle bei der Förderung der Kleinsten. Kontrovers diskutiert wird hier beispielsweise auch eine bei den europäischen Nachbarn schon längst übliche akademische Qualifizierung der ErzieherInnen in Deutschland.
 

Professionalisierung, Transfer und Transparenz

 

In einem Pilotprojekt des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung sollen nun in Niedersachsen Modelle und Strategien für mehr „Professionalisierung, Transfer und Transparenz im elementarpädagogischen Praxis- und Ausbildungsfeld“ entwickelt und erprobt werden. Ziel, so die nifbe-Vorsitzende Prof. Dr. Renate Zimmer, „ist ein Gesamtkonzept, dass die Abstimmung von beruflicher Ausbildung, akademischer Qualifikation, Praxiseinsatz in Kindertageseinrichtungen sowie von Forschung und Wissenschaft herstellt.“

 

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