Prof. Keller mit Mentoring-Preis ausgezeichnet

Die Leiterin der nifbe-Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur, Prof. Dr. Heidi Keller, ist von der „Fachgruppe Entwicklungspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie“ (DGPs) mit dem „Mentoring-Preis“ für besonderes Engagement bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses geehrt worden.

Die Professorin der Universität Osnabrück gilt international als renommierte Expertin auf den Gebieten der frühkindlichen Entwicklung im Kulturvergleich. In zwei Jahrzehnten hat sie rund zwei Dutzend Doktorandinnen und Doktoranden betreut, von denen etliche inzwischen selbst ProfessorI sind. Besondere Auszeichnung verdient jedoch nicht nur die Quantität der betreuten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, sondern vor allem auch die Qualität der Förderung, welche diese durch Prof. Keller erhalten haben.

 

"Rückhaltlose Begeisterung für die Forschung"

 

»Durch rückhaltlose Begeisterung für die Forschung und großes Vertrauen in die Fähigkeiten der Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen fordert Prof. Keller eine eigenständige Profilbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses heraus. Mit einem Umgangsstil, der als unkonventionell, familiär, egalitär, großzügig und kommunikationsbereit beschrieben wird, versteht sie es zudem, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die in ihrem Team forschenden Studierenden zu motivieren«, erklärt die Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Ute Bayen (Universität Düsseldorf). Neben Prof. Keller erhielt Dr. Julia Karbach, Universität des Saarlandes, den Margret-und-Paul-Baltes-Preis für hervorragende entwicklungspsychologische Dissertationen.
 

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Jahresbericht der Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur

 Die Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur hat es sich zur Aufgabe gemacht, soziale, emotionale und kognitive Entwicklungsmuster und Lernprozesse in verschiedenen kulturellen Gruppen zu analysieren. Kultur bedeutet dabei nicht Land oder Gesellschaft, sondern wird durch soziodemographische Kontexte definiert, die durch die ökonomische Situation, das Ausmaß formaler Bildung und dem Familienmuster (Alter bei Geburt des ersten Kindes; Anzahl der Kinder) gebildet werden. In einem zweiten Schritt entwickelt sie auf der Grundlage ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse Module für die Arbeit mit Familien und Institutionen, die dem Paradigma der differentiellen Entwicklungsforschung verpflichtet sind.

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Welcome Reception des International Congress der International Association for Cross Cultural Psychology in Melbourne am 7. Juli mit dem Governor des Staates Victoria, Australia.