Bewegungsorientierte Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen

 

Sprache und Bewegung sind zwei wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung, die zwar in ihrer Entwicklung getrennt voneinander betrachtet werden können, die sich gleichzeitig aber in Abhängigkeit voneinander entfalten und sich gegenseitig beeinflussen. Durch das Handeln gewonnene Erfahrungen werden in Verbindung mit der Sprache zu Begriffen. Die Begriffe ermöglichen dem Kind die innere Abbildung der Welt.


Um sich mitteilen und verständigen zu können stehen dem Kind unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten zur Verfügung – verbale und nonverbale. Lange bevor es sprechen gelernt hat, teilt es sich bereits über Gesten, Mimik, Gebärden mit – über seinen Körper mit. Zunehmend übernimmt die verbale Sprache die Form der Mitteilung und des Austauschs, wobei jedoch auch die anderen Kommunikationsebenen bestehen bleiben. Aber auch sprachliche Kompetenzen im engeren Sinne (prosodische, linguistische und pragmatische Kompetenzen) können über Bewegungshandlungen unterstützt werden.


Geplante Maßnahmen:

 

  • Bewegungsorientierte Maßnahmen zur Förderung von Sprachkompetenzen im weiteren Sinne (nonverbale Kommunikationsmöglichkeiten, Körpersprache) und im engeren Sinne (prosodische, linguistische und pragmatische Kompetenzen)

 

  • Erprobung des Konzeptes „Bewegungsorientierte Sprachförderung“ in Kindertagesstätten (ggf. Weiterführung als Forschungsprojekt mit kontrollierter Längsschnittuntersuchung. Beantragung weiterer Fördermittel aus Transfer-/Forschungsprojektmitteln)