Individuelle Förderung in der Grundschule
Eine empirische Untersuchung zu Positionen von LehrerInnen
Leitung:
- Prof. Dr. Claudia Solzbacher, Erziehungswissenschaft
MitarbeiterInnen:
- Dr. Birgit Behrensen
- Dipl. Päd. Wiebke Warnecke
- Meike Sauerhering M.A.
Laufzeit: 2008 -2010
Je heterogener die Klassen sind, desto mehr muss sich der Unterricht ändern, wenn man allen Kindern gerecht werden will. Diese Auffassung scheint sich immer mehr durchzusetzen. In diesem Zusammenhang wird häufig die Notwendigkeit individueller Förderung angemahnt – auch in der niedersächsischen Bildungspolitik.
Hieraus ergeben sich eine Reihe neuer Anforderungen an Lehrkräfte. Gefragt sind zum Beispiel Kenntnisse über Instrumente und Verfahren zur Bestimmung der Lernausgangslage, über Methoden der individuellen Förderung sowie Methoden beziehungsweise Instrumente zur Beratung und Begleitung des Lernens und schließlich zur Überprüfung der Wirksamkeit individueller Förderung.
Dabei wird es vor allem darauf ankommen, welche Einstellungen Lehrkräfte zur individuellen Förderung haben und wie sie diese definieren, denn es gibt allenthalben (auch in Wissenschaft und Bildungspolitik) vielfältige und zum Teil auch widersprüchliche Definitionen. Unklar ist bisher, was Lehrer und Lehrerinnen in Grundschulen unter individueller Förderung verstehen, welche Instrumente bereits angewendet werden und welche Erfahrungen über Gelingens- und Misslingensbedingungen Lehrkräfte bislang gemacht haben. Diese Hinweise der relevanten Akteure vor Ort sind jedoch unbedingt notwendig, um individuelle Förderung erfolgreich in den Schulen ausbauen oder implementieren zu können.




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